BOF-Verfahren: Produktionskosten und CO2-Kosten im Fokus
MBI Research hat neue Indizes für die Produktionskosten und Profitabilität beim Basic Oxygen Furnace (BOF) Verfahren vorgestellt. Ab 2026 werden erstmals relevante CO2-Kosten in die Berechnung einbezogen. Zusätzlich werden für Rohstoffe, Vorprodukte und Strombörsenpreise genutzt, um eine höhere Transparenz gegenüber den bisherigen OTC-Schätzungen zu ermöglichen.
CO2-Kosten und Compliance:
Die Stahlproduzenten im sind seit über 20 Jahren von der EU-Compliance-Pflicht betroffen. Ab 2026 müssen zunächst 20 % der benötigten CO2-Emissionsrechte über Auktionen oder den Sekundärmarkt erworben werden. Dieser Anteil steigt jährlich, sodass 2030 alle erforderlichen Rechte über den Markt eingedeckt werden müssen. Für die klassische Hochofenroute werden etwa 1,9 t CO2 pro Tonne Rohstahl veranschlagt.
Indexberechnung und Marktpreise:
Die bisherigen MBI-Produktionskosten-Indizes basierten auf OTC-Preisen, die je nach Quelle stark variieren konnten. Die neuen Indizes verwenden offizielle Börsenpreise, die täglich vorliegen. Für Strom, der ebenfalls im BOF-Verfahren benötigt wird, werden seit April 2017 die Nutzung von Futures für das deutsch-österreichische Marktgebiet verwendet.
Ziele und Nutzen der neuen Indizes:
Die neuen Indizes bieten täglich aktualisierte Daten zu Produktionskosten und Profitabilität und ermöglichen fundierte Entscheidungen im Einkauf und Materialmanagement.
Verfügbarkeit:
Die Indizes werden täglich berechnet und stehen auf der Matflixx-Plattform online zur Verfügung.
01.2026 - https://www.matflixx.de/ – https://www.matflixx.de/form-entry
Wer seine Materialstrategie von gestern lebt, merkt schnell:
Kupfer ist längst nicht nur ein Rohstoff, sondern das Nervensystem der Industrie.
Mitte Dezember 2025 lag der Kupferpreis laut London Metal Exchange (LME) Referenzpreisen größtenteils zwischen ~11.720–12.500 USD/Tonne – historisch hoch.
In der 2. Januarwoche 2026 schwankte der LME-SpotpreisInnerhalb innerhalb von 24 Stunden
zwischen 12.899 USD und 13.238 USD/Tonne am Vortag. Die Marktspannung bleibt hoch.
Hintergrund ist unter anderem ein Erdrutsch in der Grasberg-Mine in Indonesien, der die Produktion um etwa 590.000 Tonnen reduzierte. Gleichtzeitig steigt die Nachfrage enorm durch Elektromobilität, erneuerbare Energien und KI-Rechenzentren.
Die Herausforderungen sind real:
Traditionslieferanten sind enger getaktet als gedacht, Unterbrechungen einzelner Minen wirken sofort auf den Markt.
Just-in-time-Inventarstrategien stoßen an Grenzen – plötzlich steigt der Kapitalbedarf für Lagerbestände massiv. Während die USA auf riesigen Kupferbergen sitzen, müssen europäische Einkäufer oft wie echte Detektive nach Lieferquellen suchen.
Was Unternehmen tun können:
Lieferketten diversifizieren – nicht nur auf die drei größten Lieferanten setzen.
Langfristige Deals sichern: 18–24 Monate werden zunehmend Standard.
Inventarplanung überdenken – früh reagieren heißt: handlungsfähig bleiben, auch wenn die Preise weiter steigen.
Wie gut ist Ihre Kupferstrategie wirklich?
Können Sie steigende Preise & Engpässe abfedern – oder warten Sie lieber auf das nächste „Geschenk“ vom Markt?
Mehr Insights & Tools für Supply Chain & Rohstoffmanagement gibt es bei MATFLIXX.
Jetzt kostenlos bei Matflixx registrieren.
https://www.youtube.com/watch?v=gPvM8Ml8Vgo

Die Saarstahl Aktiengesellschaft hat die Übernahme des niederländischen Langstahlherstellers FNsteel B.V. bekannt gegeben. Das Unternehmen mit Sitz in Alblasserdam verfügt laut Saarstahl über eine der modernsten Weiterverarbeitungen Europas und hat sich vor allem auf die Herstellung von hochwertigen Kaltstauchstählen für Kunden aus der Automobil- und Bauindustrie spezialisiert. Mit der Übernahme wolle die Saarstahl-Gruppe ihre Marktposition im Bereich Kaltstauchstahl stärken, teilte das Unternehmen mit. FNsteel verfüge über "eine sehr gute Produktqualität und eine etablierte Marktposition. Das passt hervorragend zu uns", so Stefan Rauber, Vorsitzender des Vorstands von Saarstahl: „Die Integration von FNsteel steht im Einklang mit unserer Strategie, unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen und damit zugleich den Industriestandort Saarland und Deutschland zu stärken.“
Kaltsstauchstahl ist ein hochwertiger Stahl, der speziell für die Kaltumformung entwickelt wurde, wie Saarstahl erklärt. Dieses so genannte Kaltstauchverfahren ermögliche die wirtschaftliche Herstellung von Präzisionsteilen, die höchsten Belastungen standhalten. Kaltstauchstähle zeichnen sich demnach durch besonders hohe Reinheit und Umformbarkeit, Zähigkeit sowie eine zuverlässige Festigkeit aus.
Der Schwerpunkt Kaltstauchstahl passe optimal zum Portfolio der Saarstahl-Gruppe, die über Knowhow in der Herstellung und Weiterverarbeitung dieser Spezialstähle verfüge.
"Unser Ziel ist es, das neue Werk zügig und effektiv in unsere Unternehmensgruppe zu integrieren", sagt Jonathan Weber, Vorstand Transformation bei Saarstahl. Die Übernahme von FNsteel durch Saarstahl soll voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen werden und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.
11.2025 - www.matflixx.de/form-entry

Die G20-Staaten wollen die Versorgung mit wichtigen Mineralien und Seltenen Erden krisensicher machen. In ihrer Gipfelerklärung in Johannesburg betonen sie: Die Lieferketten müssen widerstandsfähiger werden – gegen geopolitische Spannungen, Handelskonflikte, Pandemien und Naturkatastrophen.
Während China weiterhin den Weltmarkt dominiert und seine Position im Handelsstreit mit den USA nutzt, suchen andere Staaten nach mehr Unabhängigkeit. Die EU und Südafrika haben dafür bereits ein neues Rohstoff-Abkommen geschlossen.
Seltene Erden sind entscheidend für High-Tech, Energiewende & Industrie.
Ziel: weniger Abhängigkeiten, stabilere Lieferketten.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier: www.matflixx.de/form-entry

Die jüngste Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt deutlich, wie stark Deutschland von den aktuellen US-Zöllen auf chinesische Produkte betroffen ist. Während die USA ihre Importe aus China deutlich reduzieren, weichen chinesische Anbieter zunehmend auf den deutschen Markt aus – mit weitreichenden Folgen.
Besonders die ohnehin belastete Automobilbranche gerät unter Druck. Die deutschen Importe aus China sind im ersten Halbjahr 2025 um rund 11% gestiegen, während die Preise gleichzeitig um fast 4% gefallen sind. Bei Plugin-Hybrid-Pkw liegt der Zuwachs sogar bei über 130%, bei Autogetrieben bei 182%.
Ursachen hierfür laut IW-Forschern:
- Großzügige Subventionen für die heimischen Industrie durch Beijing
- Künstliche Abwertung des Yuan
- Massive Preisvorteile
Die Folge: ein starker Wettbewerbsnachteil für europäische Hersteller. Die IW-Forscher fordern daher umfassendere Ausgleichszölle aus Brüssel, um faire Marktbedingungen wiederherzustellen.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier: www.matflixx.de/form-entry

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt: Trotz schwächerer Konjunktur bleibt der Fachkräftemangel in vielen Branchen ein zentrales Risiko für Wirtschaft und Gesellschaft.
- Gesundheitswesen: rund 46.000 rechnerisch unbesetzte Stellen
- Baugewerbe: knapp 41.300 fehlende Fachkräfte, besonders akut ist der Mangel bei Bauelektrik (10.496) und SHK-Technik (8.648)
- Metall- und Maschinenbau: ca. 18.500 bzw. 18.000 fehlende Fachkräfte
Was jetzt wichtig ist:
- gezielte Aus- und Weiterbildung von Beschäftigten ohne Berufsabschluss
- stärkere Anreize für ein längeres Erwerbsleben
- Förderung der Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte
Fazit: Fachkräftesicherung bleibt eine der zentralen Zukunftsaufgaben – für Unternehmen, Politik und Gesellschaft.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier https: www.matflixx.de/form-entry
Vom 25.01.2024 - Dauer: 30 Minuten - und ist für Sie absolut kostenfrei.
Klicken Sie einfach auf den Banner um zur Webinar-Aufnahme zu gelangen
Präsentiert von: Chef-Analyst Peter Fertig (MBI Infosource GmbH & Co. KG)
Peter Fertig hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Researchabteilung von Dresdner Kleinwort gesammelt und alls Chief Strategist Fixed Income die gemeinsame Verantwortung für die Flagg-Schiff-Publikation "Ahead of the Curve" getragen.
Ferner deckte er als Stratege die Rohstoffmärkte ab und beschäftigte sich sowohl mit den Bereichen Energie als auch Edel-und NE-Metalle. Zudem hielt er Präsentationen und Vorträge für institutionelle Investoren weltweit.
Er leitete mehrere Workshops in London zu quantitativen Analysen im Bereich der Rohstoffmärkte. Seit August 2014 ist Peter Fertig Kooperationspartner von MBI Research und sowohl auf dem Gebiet der Energie- als auch Metallmärkte tätig.
Unser MBI Chef-Analyst liefert Preisprognosen für die verschiedenen Energieträger, aber auch für die Stahl- und NE-Metallmärkte.
Profitieren Sie von über 30 Jahren Erfahrung und sammeln Sie neue Erkenntnisse zum Thema Grüner Stahl.