05.08.2022 - Edelstahl/Spanische Acerinox meldet Rekordergebnis

Der spanische Edelstahl-Spezialist Acerinox hat das erste Halbjahr 2022 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Konkret erzielte man einen Nettogewinn von 609 Millionen Euro. Damit lag Acerinox um 201 Prozent über Vorjahr, als man einen Nettogewinn von 203 Euro Millionen ausgewiesen hatte. Auch das Ebitda verbesserte sich deutlich und erreichte 945 Millionen Euro, was einer Steigerung von 150 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2021 entspricht, als das Ergebnis bei 378 Millionen Euro lag.Auch der Umsatz ist in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 stark gestiegen und erreichte 4,821 Milliardeen Euro. Das waren 57 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2021. Acerinox erzeugte in diesem Zeitraum 1,29 Millionen Tonnen Stahl, was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, in dem 1,34 Millionen Tonnen produziert wurden.CEO Bernardo Velázquez verwies darauf, dass der Lageraufbau und der Rückenwind durch die Rohstoffpreise sowie die gute Leistung im operativen Geschäft es ermöglicht hätten, im zweiten Quartal trotz des Anstiegs der Kosten und der Energie ein außergewöhnliches Ergebnis zu erzielen.Auch für den Rest des Jahres zeigte sich das Unternehmen optimistisch. "Die Endkunden melden weiterhin eine gute Nachfrage, aber es gab einen Rückgang der Bestellungen von Händlern, nachdem der Ende 2020 begonnene Wiederaufbau der Lagerbestände abgeschlossen ist", berichtete Velázquez. Er glaube, dass die Stärke des Marktes und die Stabilität der Kosten in den USA in Verbindung mit dem Auftragsbestand der Gruppe es erlaubten, für das dritte Quartal optimistisch zu sein.Die zweite Jahreshälfte wird nach Einschätzung des Managers durch den Konflikt in Russland und der Ukraine und die daraus resultierenden Unsicherheiten geprägt sein. "Der Faktor, der uns im Moment am meisten Sorgen bereitet, ist die Energie, nicht nur wegen der hohen Preise in Spanien, sondern auch wegen der Ungewissheit über die künftige regelmäßige Versorgung in Deutschland", warnte Velázquez. Er verwies jedoch darauf hin, dass sein Unternehmen über sehr diversifizierte Bezugsquellen verfüge.MBI/DJN/emv/5.8.2022

Melden Sie sich für unseren Newsletter an

Sie möchten keine Neuigkeiten mehr verpassen, zu unseren Veranstaltungen oder Informationsdienstleistungen?

Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an und wählen Sie die für Sie relevanten Branchen:

  • Stahl
  • NE-Metalle
  • Energie
  • Agrar | Ernährung
  • Kunststoffe
  • Einkauf
  • Europa | Außenhandel | Zoll
  • E-Mobility | H2-Mobility

Weitere Plattformen der MBI Infosource