26.10.2020 - Ausmaß "wirksam begrenzt"/Cyberattacke bei Stahlproduzent Stelco

Der kanadische Flachstahlproduzent Stelco ist einem kriminellen Angriff auf seine Informationssysteme ausgesetzt gewesen. Das Unternehmen habe unverzüglich Gegenmaßnahmen gemäß den etablierten Cybersicherheitsverfahren eingeleitet, die mit externen Fachberatern entwickelt wurden, teilte Stelco mit. Dies hat demnach den Umfang der Cyberattacke wirksam begrenzt. Die Stahlproduktion und andere Operationen, die als Vorsichtsmaßnahme vorübergehend ausgesetzt waren, haben laut Stelco den Betrieb bereits wieder aufgenommen. Das Stahlunternehmen aus Hamiltion, in der kanadischen Provinz Ontario, untersucht den Vorfall und das Ausmaß der Auswirkungen auf seine Systeme weiterhin. Der Produzent liefert seine Stahlprodukte an Kunden in der Bau-, Automobil-, Fertigungs- und Energieindustrie in Kanada und den Vereinigten Staaten sowie an Stahl-Service-Center. Stelco sei dabei, seine Backup- und Wiederherstellungspläne umzusetzen, um seine Systeme so schnell wie möglich vollständig wiederherzustellen. Einige Geschäftsfunktionen könnten während dieses Wiederherstellungsprozesses nachteilig beeinträchtigt werden, hieß es.

MBI/gil/26.10.2020

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