13.01.2020 - Geringer Produktionsanstieg 2020 - IKB erwartet im Q1 Belebung der Stahl- und Schrottpreise

Sowohl die Schrott- als auch die Stahlpreise dürften laut einer Einschätzung der Deutschen Industriebank IKB im ersten Quartal 2020 eine Belebung verzeichnen. Diese Tendenz verzeichnet die Bank in ihrer jüngsten Rohstoffpreisinformation von Januar 2020. Demnach zogen die Schrottpreise im Dezember 2019 bei weiter knappem Angebot um bis zu 20 Euro pro Tonne an. Die Eisenerzpreise stiegen laut IKB im Durchschnitt leicht um 2,60 US-Dollar pro Tonne. Die europäischen Preise für Warmbreitband verteuerten sich im Dezember um durchschnittlich 3,50 Euro pro Tonne, wie die IKB feststellt. Bei den baunahen Produkten Walzdraht und verzinkte Bleche verzeichnete die Bank nachgebende oder stagnierende Preise. Im Gesamtjahr 2019 dürfte die globale Stahlproduktion nach IKB-Angaben erstmals mehr als 1,8 Milliarden Tonnen Rohstahl erzeugt haben. "Für 2020 erwarten wir nur einen geringen Anstieg. In Deutschland könnten 2020 bis zu 42 Millionen Tonnen produziert werden."

MBI/gil/13.1.2020

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