22.07.2021 - "Strenges Wassermanagement in Kraft"/Antofagasta produziert im Q2 weniger Kupfer

Der chilenische Kupferproduzent Antofagasta meldet eine geringere Kupferausbeute im zweiten Quartal. In den drei Monaten bis Juni produzierte das Bergbauunternehmen 178.400 Tonnen Kupfer, wie Antofagasta mitteilte. Dies entspricht einem Rückgang um 2,5 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal mit 183.000 Tonnen Kupfer. Die schwächeren Zahlen begründete Antofagasta mit einer geringeren Produktion bei Centinela Cathodes und erwarteten niedrigeren Gehalten bei Zaldivar. Der Kupferabsatz fiel um elf Prozent auf 163.400 Tonnen. Die Netto-Cash-Kosten pro Pound sanken laut Antofagasta um 2,6 Prozent auf 1,13 US-Dollar.

Das Unternehmen bestätigte aber die Produktionsprognose für das gesamte Jahr mit 730.000 bis 760.000 Tonnen bei Netto-Cash-Kosten von 1,25 US-Dollar pro Pound. Allerdings warnte Antofagasta, dass dies durch einen Mangel an Regenfällen beeinträchtigt werden könnte, der 2021 zum trockensten Jahr seit zwölf Jahren mache. "Strenge Wassermanagement-Protokolle sind in Kraft und verschiedene Optionen werden evaluiert, um das Risiko der Auswirkungen der reduzierten Regenfälle zu mindern, falls diese Situation anhält", heißt es im Bericht zu den vierteljährlichen Produktionsergebnissen. Die Goldproduktion von Antofagasta ist im zweiten Quartal um 3,9 Prozent gestiegen, während die Molybdänproduktion um 6,7 Prozent nachgeben hat.

MBI/DJN/gil/22.7.2021

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