01.09.2026 - Lage bleibt angespannt/Deutsche Kupferindustrie verharrt auf niedrigem Niveau

 

 

In der deutschen Kupferindustrie, die das rote Metall zu Draht, Blechen, Bändern, Folien, Stangen, Profilen, Rohren und Pulver verarbeitet, bleibt die Lage angespannt. So sank die Produktion nach Berechnung des Kupferverbands im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,3 Prozent auf 376.000 Tonnen. Zwar stieg die Produktion von Draht als mengenmäßig größter Bereich um 3,1 Prozent auf 192.000 Tonnen. Gleichzeitig sank aber die Fertigung von Blechen, Bändern, Folien sowie Stangen und Profilen um 3,9 Prozent auf 148.000 Tonnen. Auch bei Rohren mit minus 1,7 Prozent und Kupferpulver mit minus 2,7 Prozent ging die Produktion zurück."Diese Entwicklung steht in deutlichem Kontrast zur wachsenden strategischen Bedeutung von Kupfer. Kaum ein anderer Werkstoff ist für Elektrifizierung, Energiewende und Digitalisierung so unverzichtbar", so der Kupferverband. Umso wichtiger sei es, die industrielle Verarbeitung dieses strategischen Werkstoffs in Deutschland zu erhalten und zu stärken. "Unternehmen investieren und produzieren dort, wo Energie bezahlbar, Regulierung verlässlich und industrielle Wertschöpfung politisch ermöglicht wird."MBI/crb/1.9.2026

 

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