14.01.2022 - Sambia erhofft sich nach Steuerreform mehr Investitionen in den Bergbau

Sambias neue Regelung für Mineralienabgaben wird dem Finanzministerium des Landes zufolge Investitionen in den Bergbau fördern und die Kupferproduktion ankurbeln. Afrikas zweitgrößter Kupferproduzent strebt angesichts der boomenden globalen Metallpreise mehr Einnahmen an. Durch eine Änderung der Steuerpolitik behandelt Sambia künftig Zahlungen von Mineralienabgaben als abzugsfähige Ausgaben. Damit wird ein jahrelanges Patt beendet, das Mineninvestoren für das Stocken beim Bau neuer Kupferprojekte verantwortlich gemacht hatten.



Sambia, das seine Kupferproduktion bis 2026 auf zwei Millionen Tonnen mehr als verdoppeln will, erhofft sich von dieser Änderung der Bergbauabgaben-Politik auch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen sowie eine Steigerung der Kupferexporte. "Im Gegensatz zur früheren Bergbausteuerregelung können die Unternehmen die Mineralienabgaben nun als normale Geschäftskosten absetzen", so das Finanzministerium. Dies werde die Produktivität des Bergbaus verbessern.

MBI/DJN/crb/14.1.2022

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