12.04.2021 - Rechtsstreit beigelegt/VW und Ford können auf US-Batteriefabrik bauen

Die südkoreanischen Batteriehersteller SK Innovation und LG Energy haben einen Rechtsstreit beigelegt, der eine 2,6 Milliarden Dollar teure Fabrik bedroht hatte, die SK Innovation im US-Bundesstaat Georgia baut. Die Fabrik soll Volkswagen und Ford mit Batterien für Elektrofahrzeuge beliefern. Die beiden südkoreanischen Firmen teilten in einer gemeinsamen Erklärung mit, dass alle rechtlichen Streitigkeiten über Batterien in den USA beendet sind. Das Schicksal der Fabrik in Georgia hat große Auswirkungen für Volkswagen und Ford, die auf den neuen Montagekomplex zählen, um Batterien für Elektromodelle wie den VW ID.4 Crossover und den Ford F-150 Pickup zu bauen. Das Projekt ist auch wichtig für den Bundesstaat Georgia. SK Innovation will mit der Fabrik 2.600 Arbeitsplätze schaffen.

Die Zukunft dieses Werks war in Frage gestellt worden, nachdem die U.S. International Trade Commission im Februar SK Innovation mit einem zehnjährigen Verbot des Imports von Batterien und den zu ihrer Herstellung notwendigen Materialien belegt hatte. Die Behörde hatte festgestellt, dass das Unternehmen Beweise im Zusammenhang mit dem Streit zerstört hatte.

Der Rechtsstreit zwischen den beiden südkoreanischen Batterieriesen hatte 2019 begonnen, als LG Energy eine Beschwerde bei der Handelskommission einreichte und SK Innovation beschuldigte, Geschäftsgeheimnisse zu stehlen. Im Zuge der Streibeilegung wird die SK Innovation an LG Energy 2 Billionen Won (1,8 Milliarden Dollar) zahlen, aufgeteilt in Pauschalzahlungen und eine laufende Lizenzgebühr. Jong Hyun Kim, CEO von LG Energy, erklärte in der Mitteilung: "Die Vereinbarung wird dazu beitragen, eine stabile Batterie-Lieferkette für wichtige Partner, darunter Ford und Volkswagen, zu gewährleisten, und gleichzeitig der SK Innovation den ungestörten Betrieb ihres Werks in Georgia ermöglichen."

MBI/DJN/gil/12.4.2021

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