21.07.2021 - Papua-Neuguinea/Rio Tinto untersucht Umweltauswirkungen von Kupfermine

Rio Tinto hat eine Vereinbarung mit den Einwohnern der Insel Bougainville, einer autonomen Region von Papua-Neuguinea, getroffen. Man wolle die Auswirkungen der Panguna-Kupfermine bewerten, die das Unternehmen 2016 stillgelegt hatte, teilte der Bergbaukonzern mit. Zu diesem Zweck sei ein gemeinsames Komitee gegründet worden, das eine unabhängige Bewertung von Panguna überwachen soll. Rio Tinto hatte eigenen Angaben zufolge keinen Zugang zu Panguna mehr, seit der Betrieb aufgrund eines Aufstandes gegen die Mine und des anschließenden Bürgerkriegs eingestellt worden war.



Rio Tinto hat sich im Rahmen der Vereinbarung unter anderem bereit erklärt, eine Folgenabschätzung über die Umweltauswirkungen der ehemaligen Kupfermine zu finanzieren. Von 1972 bis 1989 sind australischen Medienberichten zufolge über eine Milliarde Tonnen Abraum aus der Mine in die Flüsse Jaba und Kawerong gelangt und vergifteten das Wasser. Dies habe den Aufstand gegen die Mine nach sich gezogen.

MBI/DJN/crb/21.7.2021

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