02.09.2026 - Halbjahresgewinn verdreifacht/Sibanye treibt erstes Kupferprojekt Mt Lyell voran

Das südafrikanische Bergbauunternehmen Sibanye-Stillwater hat sein australisches Kupferprojekt Mt Lyell genehmigt. Die Umsetzung des Projekts nahe Queenstown in Tasmanien soll in der ersten Hälfte des Jahres 2027 beginnen, teilte Sibanye mit. Die erste Produktion werde Anfang 2029 erwartet. Die Wiederinbetriebnahme der historischen Mine wird laut Sibanye rund 340 Millionen US-Dollar kosten. Bis 2032 soll die jährliche Kupferproduktion voraussichtlich 26.000 Tonnen erreichen. Mit Mt Lyell steigt Sibanye erstmals in den Kupferbergbau ein. Außerdem genehmigte Sibanye das Goldprojekt Burnstone in Südafrika. "Wir freuen uns, dass der Vorstand vor Kurzem eine positive Investitionsentscheidung für Burnstone und Mt Lyell getroffen hat und damit den Weg für die Projekte freigemacht hat. Dies ist ein weiterer Schritt, um bislang ungenutztes Potenzial aus dem eigenen Projektportfolio zu erschließen", erklärte Sibanye-Stillwater.Das südafrikanische Bergbauunternehmen hat sich bereits mit seinem Lithiumprojekt Keliber in Finnland, das Anfang dieses Jahres in Betrieb genommen wurde, bei Batteriemetallen diversifiziert und will vom wachsenden Bedarf an Elektrofahrzeugen profitieren. Keliber ist das erste groß angelegte Lithium-Abbau- und -Verarbeitungsprojekt Europas. Sibanye bemüht sich um Zugeständnisse der Europäischen Union, um das Projekt vor Preisschwankungen und unfairem Wettbewerb zu schützen.Die Investitionsentscheidungen gab Sibanye zusammen mit seinen Halbjahreszahlen bekannt. Demnach hat sich der Gewinn mehr als verdreifacht, da höhere Gold- und PGM-Preise die Erträge gesteigert haben. Der bereinigte Gewinn je Aktie von Sibanye hat sich den Angaben zufolge in den sechs Monaten bis zum 30. Juni auf 6,01 Rand (0,3721 US-Dollar) mehr als verdreifacht. Im Vorjahreszeitraum hatte er bei 1,90 Rand gelegen. Für die PGM-Aktivitäten meldete Sibanye einen Anstieg der durchschnittlich erzielten Preise um 67 Prozent im südlichen Afrika und um 70 Prozent in den USA. Auch die Goldpreise lagen demnach im Berichtszeitraum um 35 Prozent höher.MBI/gil/2.9.2026

 

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