26.10.2020 - Anhörung Bundestag/BDEW für zügige Umsetzung der Wasserstoff-Strategie

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert eine zügige Umsetzung der geplanten Maßnahmen und Förderprogramme für den Markthochlauf der Wasserstofftechnologie. "Wir sprechen über die Transformation eines Gesamtsystems mit Energieträgern, Infrastruktur und Anwendungen. Nur ein möglichst breiter und technologieoffener Ansatz garantiert einen umfassenden Markthochlauf", erklärte Verbandschefin Kerstin Andreae anlässlich der Anhörung zum Thema Wasserstoff im Deutschen Bundestag am Montag in Berlin.



Der Ausbau von Wasserstoff sei verbunden mit dem konsequenten und zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien. Hindernisse für Wind und Photovoltaik seien daher immer auch Hindernisse für die Erzeugung erneuerbarer Gase, die dringend beseitigt werden müssten, teilte der BDEW weiter mit. Wichtig sei es auch, die Gasinfrastrukturen für klimaneutrale Gase zu ertüchtigen und den Regulierungsrahmen zeitnah anzupassen. Auch auf europäischer Ebene muss nach Ansicht von BDEW-Chefin Andreae das Thema Wasserstoff weiter vorangetrieben werden.

MBI/aul/26.10.2020

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