05.03.2026 - Studie/Meeresspiegel viel höher als bislang geschätzt
Der Meeresspiegel ist bereits "viel höher" als von vielen Wissenschaftlern geschätzt. Der globale Meeresspiegel ist bereits "viel höher" als in den meisten wissenschaftlichen Einschätzungen angenommen, wodurch die Küsten anfälliger für den Anstieg der Ozeane werden, berichtet die Financial Times. Eine neue Studie der Universität Wageningen in den Niederlanden habe ergeben, dass der Meeresspiegel weltweit im Durchschnitt 30 cm höher ist als bisher angenommen. The Guardian fügt hinzu, dass in einigen Regionen des globalen Südens, wie Südostasien und dem Indopazifik, der Meeresspiegel möglicherweise 100 bis 150 cm höher ist als angenommen. Die Zeitung schreibt, dass der Meeresspiegel bisher "aufgrund ungenauer Modellierungen unterschätzt wurde”. Die Associated Press merkt an, dass die Forscher Hunderte von wissenschaftlichen Arbeiten und Gefahrenbewertungen untersucht haben und dabei festgestellt haben, dass etwa 90 % von ihnen die Basiswerte für die Wasserstände an den Küsten unterschätzt haben. Die New York Times berichtet, dass die Studie darauf hindeutet, dass "weltweit bereits Hunderte Millionen Menschen gefährlich nahe am steigenden Meeresspiegel leben, als westliche Wissenschaftler bisher geschätzt hatten”. Über die Studie berichten auch Vox, die Daily Mail und andere.
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