13.01.2022 - Klöckner setzt sich mittelfristige Emissionsreduktionsziele

Als Vorreiter beim Klimaschutz im Stahlsektor sieht sich der Stahldistributor Klöckner & Co. Bereits 2020 habe sich das Unternehmen der "Business Ambition for 1.5 C" der Science Based Targets initiative (SBTi), dem weltweit ehrgeizigsten und profiliertesten Rahmenwerk zur Emissionsreduktion, angeschlossen. Die SBTi hat nun die von Klöckner & Co definierten mittelfristigen CO2-Reduktionsziele als wissenschaftlich fundiert anerkannt.

Mit diesen Zielen werden Emissionen, die mit dem Unternehmen selbst verbunden sind (Scope 1 und Scope 2; zum Beispiel durch den eigenen Fuhrpark oder eingekaufte Energie), bis 2030 um 50 Prozent reduziert. In Scope 3 wird das Unternehmen die direkt beeinflussbaren Emissionen (z. B. durch Geschäftsreisen) bis 2030 ebenfalls um 50 Prozent senken. Die nicht direkt beeinflussbaren Emissionen (Scope 3, etwa aus eingekauften Waren und Dienstleistungen) sollen bis 2030 um 30 Prozent sinken. Diese mittelfristigen Ziele basieren auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und entsprechen den Anforderungen des Pariser Klimaabkommens zur Begrenzung der globalen Erderwärmung auf maximal 1,5 C, wie das Unternehmen mitteilte.

Langfristig sollen die direkt beeinflussbaren Emissionen bis zum Jahr 2040 auf Net Zero reduziert werden (Scope 1, Scope 2 und direkt beeinflussbare Scope-3-Emissionen). Allein in Scope 1 und 2 wird das Unternehmen rund 90.000 Tonnen CO2 pro Jahr an eigenen Emissionen einsparen. Die nur indirekt beeinflussbaren Emissionen, insbesondere aus eingekauften Stahlprodukten, werden bis 2050 netto eliminiert, hieß es weiter.

MBI/sir/13.1.2022

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