15.09.2020 - Großunternehmen fordern ehrgeizigeres Klimaziel

Mehr als 150 Großunternehmen und Investoren haben in einem offenen Brief die EU-Kommission aufgefordert, ihr Klimaschutzziel ehrgeiziger zu gestalten und die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestends 55 Prozent zu mindern. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Google, Microsoft, Unilever, IKEA und H&M. Sie wollen mit den Politikern gemeinsam die Rahmenbedingungen für eine klimafreundlichere Wirtschaft entwickeln. Für die Wirtschaftstreibenden sei es absolut essentiell, dass der Weg zur Klimaneutralität klar und auch die zeitliche Komponente transparent sei. Das versetze die Unternehmen in die Lage, ihre Investitionen in CO2-sparende Projekte entsprechend voranzutreiben. Die Unternehmen sind sich nach eigenen Angaben der potenziellen sozialen Auswirkungen einer solchen Entwicklung bewusst. Analysen hätten gezeigt, dass Investitionen in die Dekarbonisierung gut für die Wirtschaft seien. Die EU habe, so heißt es in dem Schreiben weiter, bereits gezeigt, wie die Verlässlichkeit über Maßnahmen rund um das Thema Klima Innovationen und Investitionen beflügeln könne. Die Politiker werden aufgefordert, zeitnah zu handeln.

MBI/sir/15.9.2020

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