26.10.2020 - Schleswig-Holstein/Kiel verabschiedet Wasserstoffstrategie für Norden

Die Landesgruppe Nord des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt den Vorstoß der schleswig-holsteinischen Regierung zu Wasserstoff. Dadurch entstünden wirtschaftliche Potenziale für die Kommunalwirtschaft in der Region, teilte der VKU Nord am Montag mit. Die Landesregierung hatte am 20. Oktober ihre Wasserstoffstrategie verabschiedet. Jürgen Schäffner, VKU Landesgruppenvorsitzender und Vorstand der Stadtwerke Plön sagte: "Insbesondere bei der Speicherung von Energie kann die Technologie zukünftig eine Schlüsselrolle spielen." Kommunen und ihre Unternehmen verfügten über zahlreiche Möglichkeiten, sektorenübergreifend Wasserstoff zu produzieren, etwa in Müllverbrennungs- oder Abwasserbehandlungsanlagen sowie in der Wandlung von erneuerbarer Energie.



"Wir begrüßen, dass die Landesregierung - im Gegensatz zu der Fokussierung auf Importstrukturen und großindustrielle Anwendungsbereiche von Wasserstoff auf nationaler Ebene - mit Ihrem Vorstoß die Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff im Bundesland fördern möchte", führte Schäffner aus. Die Strategie sieht die Fördermittelbereitstellung in Höhe von 30 Millionen Euro vor, die das Land bis 2023 für die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur Verfügung stellt. Unterstützt werden sollen damit u.a. dezentrale Wasserstofferzeugungsanlagen mit dem Ziel, die Entwicklung in der Fläche zu stärken und auszubauen.





MBI/aul/26.10.2020

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