16.10.2020 - Einspeisemanagement / Erstattung auf Knopfdruck

Gute Nachrichten hat die Deutsche WindGuard, ein Berater im Bereich der Windenergie, für Betreiber und Manager von Windparks an Land und auf See zum Thema Einspeisemanagement und Direktvermarktung: Das Windpark-Management-System WONDER 3.0 ermöglicht Anträge auf Erstattung von Ertragsausfällen von Windenergieanlagen einfach auf Knopfdruck.



Einspeisemanagement - auch EisMan oder EinsMan genannt - bezeichnet die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) speziell geregelte Netzsicherheitsmaßnahme, die Netzbetreiber im Falle einer Netzüberlastung zur temporären Drosselung der Einspeiseleistung einer Windenergieanlage berechtigt. Gleichzeitig sind Netzbetreiber laut EEG dazu verpflichtet, die von einer solchen Reduzierung betroffenen Betreiber von Windenergieanlagen nach festgelegten Kriterien für die entgangenen Einnahmen zu entschädigen.



Laut Leitfaden zum Einspeisemanagement, Version 3.0, der Bundesnetzagentur stehen dafür das etwas einfachere Pauschalabrechnungsverfahren und das auf genauen Messungen und der Einbeziehung der Windgeschwindigkeiten beruhende Spitzabrechnungsverfahren zur Verfügung. Das Einspeisemanagement-Modul von WONDER 3.0 beherrscht beide Methoden. „Unser EinsMan-Tool importiert automatisch die Daten von Lastgängen und Regelzeiten aus Portalen der Direktvermarkter und Netzbetreiber und wendet regulatorische Vorgaben beispielsweise zur Sechs-Stunden-Regel oder zum Selbstbehalt an“, erklärt Falko Feßer, Geschäftsführer Deutsche WindGuard Systems, die das Windpark-Management-System entwickelt hat. „Die Ergebnisse gibt unsere Software in Form des fertigen Antrags zur Vorlage beim Vertragspartner aus - inklusive einer transparenten Dokumentation aller Berechnungsgrundlagen.“



Betreiber von weltweit mehr als 3.000 Windenergieanlagen zahlreicher namhafter Hersteller mit einer Gesamtleistung von über sechs Gigawatt wenden das Erstattungstool an. Auch die unternehmenseigene technische Betriebsführung der WindGuard-Gruppe setzt auf die Lösung und betreut mit ihrer Hilfe aktuell rund 65 Windparks mit 256 Windenergieanlagen. „Im Jahr

2019 haben wir für unsere Kunden in der technischen Betriebsführung etwa

3.000 Erstattungsanträge für einen Ausfall von insgesamt rund 71,7 GWh gestellt“, zieht Mathias Harms, stellvertretender Leiter der technischen Betriebsführung bei WindGuard, Bilanz: „So haben wir dank des EinsMan-Moduls Erstattungen in einer Gesamthöhe von über 5,8 Millionen Euro erzielt. Auf Wunsch geht das auch ganz ohne bürokratischen Aufwand für unsere Kunden: Wir schicken den Antrag an den Netzbetreiber, und unser Kunde bekommt sein Geld.“



Weitere Informationen zu den EEG-Abrechnungen mit WONDER 3.0: http://info.wonderv3.com/eeg_abrechnungen.html.

MBI/chs/16.10.2020

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