23.03.2020 - Erzeugerpreise/Noch keine Auswirkungen der Corona-Krise

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Februar 2020 um 0,1 Prozent niedriger als im Februar 2019. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilte, hatte die Jahresveränderungsrate im Januar 2020 bei plus 0,2 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat fielen die Erzeugerpreise im Februar 2020 um 0,4 Prozent. Hauptverantwortlich für diesen Rückgang gegenüber Januar 2020 waren die um 1,6 Prozent niedrigeren Energiepreise. Eindeutige Auswirkungen der aktuellen Corona-Krise auf die Erzeugerpreise konnten die Statistiker für den Berichtsmonat nicht feststellen.

Vorleistungsgüter waren im Februar 2020 um 1,6 Prozent billiger als im Februar 2019. Gegenüber dem Vormonat Januar 2020 sanken diese Preise um 0,2 Prozent. Billiger als ein Jahr zuvor waren vor allem nichtmetallische Sekundärrohstoffe wie Papier und Pappe (minus 47,6 Prozent). Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen kosteten 8,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Chemische Grundstoffe verbilligten sich binnen Jahresfrist um 0,7 Prozent, die Preise für Primärkunststoffe sanken um 2,8 Prozent.

Dagegen waren Edelmetalle und Halbzeug daraus 23,5 Prozent teurer als im Februar 2019. Transportbeton kostete 7,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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