04.09.2026 - Getreide- und Ölschroteanteil gestiegen/Mehr Futter in weniger Betrieben produziert

 In Deutschland ist die Mischfutterproduktion im Wirtschaftsjahr 2025/26 trotz einer rückläufigen Zahl meldepflichtiger Betriebe leicht gestiegen. Nach ersten Zahlen des Bundeszentrums für Landwirtschaft (BZL) stellten 253 Betriebe insgesamt 22,5 Millionen Tonnen Mischfutter her. Im Vorjahr waren es 260 Betriebe mit einer Produktion von 22,2 Mio t. Wichtigste Futtersorte blieb Schweinefutter mit rund 8,3 Mio t. Damit lag die Produktion leicht unter dem Vorjahreswert von 8,4 Mio t. Dagegen nahm die Herstellung von Rinder- und Geflügelfutter zu. Rinderfutter kam auf 6,7 Mio t und legte damit um 3 Prozent zu. Die Produktion von Geflügelfutter stieg von 6,5 Mio auf 6,6 Mio t. Für die Herstellung des Mischfutters wurden insgesamt knapp 20,1 Mio t meldepflichtige Rohstoffe eingesetzt. Der Getreideanteil blieb mit 48,2 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres. In absoluten Zahlen erhöhte sich die eingesetzte Getreidemenge jedoch von 10,7 Mio auf rund 10,9 Mio t. Auch der Einsatz von Ölschroten nahm zu. Im Wirtschaftsjahr 2025/26 wurden knapp 5,9 Mio t Ölschrote zu Mischfutter verarbeitet – rund 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr.  Durch die geringere Zahl an Betrieben bei gleichzeitig höherer Gesamtproduktion stieg die durchschnittliche Herstellungsmenge deutlich. Sie lag bei 89.070 t je Betrieb, nach 85.496 t im Wirtschaftsjahr 2024/25.MBI/12/ssc/4.9.2026 

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