03.09.2026 - Corteva/Geschäftsfelder Saatgut und Pestizide trennen

Seit der Einführung von Roundup-Ready-Saatgut, das resistent ist gegen die dazu passenden Pestizide, sind in der Agrarwirtschaft Saatgut und Pflanzenschutzmittel eng miteinander verknüpft. Chuck Magro, CEO von Corteva, will das nun ändern: Im nächsten Monat wird sich sein 55 Milliarden US-Dollar schweres Unternehmen aufspalten und damit separate Geschäftsbereiche für Saatgut und Pestizide schaffen.Die Aktie von Corteva fiel daraufhin am Donnerstag, nachdem das Wall Street Journal über den Aufspaltungsplan berichtet hatte. In diesem Jahr hat sie jedoch um 23 Prozent zugelegt, und Magro sagt, die Umstrukturierung werde dazu beitragen, die Investitionen in Forschung und Entwicklung für hochmodernes Saatgut zu bündeln, ohne das Pestizidgeschäft zu beeinträchtigen.Magro zufolge arbeitet das neue Saatgutunternehmen Vylor an fast einem Dutzend neuer Saatguttechnologien für Mais und Sojabohnen, um Krankheiten und Insekten zu bekämpfen. Landwirte würden trotz höherer Kosten weiterhin Spitzenpreise für Saatgut zahlen, um größere Ernten zu erzielen: "Landwirte sind sehr investitionsbereit", sagt Magro in einem Interview. Die Abspaltung soll im nächsten Monat abgeschlossen sein.MBI/DJN/ssc/3.9.2026 

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