10.08.2017 - Unternehmensinsolvenzen im Mai um 1,6 Prozent über Vorjahr

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland hat im Mai um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahrsmonats gelegen. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) meldeten 1.764 Unternehmen Insolvenz an. Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es mit 296 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 290 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 227 Insolvenzanträge gemeldet.



Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte knapp 1,6 Milliarden Euro. Im Mai 2016 hatten sie bei 2,1 Milliarden Euro gelegen.



Zusätzlich zu den Unternehmen meldeten 8.404 übrige Schuldner Insolvenz, 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Darunter waren 6.330 Insolvenzanträge von Verbrauchern und 1.782 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen.

MBI/DJN/emv/10.8.2017

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