23.10.2019 - Neuseeland - Rio Tinto erwägt Schließung von Aluminiumhütte

Rio Tinto erwägt für ihre Aluminiumhütte Tiwai Point in Neuseeland Produktionskürzungen oder sogar eine Schließung. Die Schmelzhütte, an der der nach Marktwert weltweit zweitgrößte Bergbaukonzern einen Anteil von 79 Prozent hält, arbeitet wegen der niedrigen Aluminiumpreise und der hohen Energiekosten derzeit unrentabel. Man erwäge nun mehrere Optionen für Tiwai Point, heißt es. "Unter den aktuellen Marktbedingungen und mit den hohen Energiekosten rechnen wir kurz- bis mittelfristig mit einem herausfordernden Ausblick für die Aluminiumindustrie und damit, dass dieses Werk weiterhin unprofitabel bleibt." Die Überprüfung der Schmelze, für die rund 1.000 Menschen arbeiten, soll im ersten Quartal 2020 abgeschlossen sein. Die japanische Sumitomo Chemical Company Ltd. hält die verbliebenen 21 Prozent der Anteile an Tiwai Point.

MBI/DJN/crb/23.10.2019

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