05.12.2018 - Stahlindustrie - Arbeitger weisen Forderungen der IG Metall zurück

Es fällt dem Arbeitgeberverband Stahl eigenen Angaben zufolge schwer, den Forderungskatalog der IG Metall zu kommentieren, ohne die anstehenden Tarifverhandlungen atmosphärisch zu belasten. Das Forderungsvolumen summiert sich auf einen Umfang, der von der Stahlindustrie nicht einmal ansatzweise verkraftet werden kann, wie der Verband erklärte. Hinzu komme, dass die Branche schon jetzt neben der Metall- und Elektroindustrie die kürzesten tariflichen Arbeitszeiten in der Republik aufweist. Würden die Beschäftigten das geforderte Urlaubsgeld in Freizeit umwandeln, entspräche dies einer weiteren Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit um nahezu 1,5 Wochenstunden. Das wäre ein vollkommen falscher Weg. Zusammenfassend bleibe damit festzustellen, dass eine Einigung auch nur in der Nähe der IG Metall-Forderungen vollkommen ausgeschlossen sei.

MBI/12/sru/5.12.2018

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