18.04.2019 - Nach dem Brexit - Bafin regelt aufsichtliche Zusammenarbeit

In Vorbereitung auf den Brexit hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) eine Absichtserklärung (MoU) mit den britischen Aufsichtsbehörden Prudential Regulatory Authority (PRA) und Financial Conduct Authority (FCA) abgeschlossen. Sie basiere auf einem Muster-MoU, das die Europäische Bankenaufsicht EBA (European Banking Authority) gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank (EZB) und den nationalen Aufsichtsbehörden entwickelt habe, teilte die Bafin mit.



Mit der Vereinbarung werde die Zusammenarbeit der deutschen und britischen Behörden auch nach Vollzug des Brexits auf ein rechtlich belastbares Fundament gestellt. Gleichzeitig soll sie dazu beitragen, Klippeneffekte beim aufsichtlichen Handeln nach einem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU zu vermeiden. Konkret regele die neue Vereinbarung die Zusammenarbeit auf verschiedenen aufsichtlichen Feldern. Dazu gehörten die Kooperation bei der Zulassung von Unternehmen, der Geldwäschebekämpfung sowie dem allgemeinen Informationsaustausch.

MBI/DJN/gil/18.4.2019

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