09.10.2019 - Reparaturen notwendig/Flamanville 3 wird noch teurer als bisher erwartet

Der Atomreaktor Flamanville 3 wird noch teurer als bislang erwartet. Kraftwerksbetreiber EDF hat seine Schätzung für die Kosten noch einmal um 1,5 auf nun 12,4 Milliarden Euro angehoben. Grund sind die notwendigen Reparaturen an fehlerhaften Schweißnähten. Die französische Atomaufsichtsbehörde ASN hat EDF angewiesen, die Reparaturen vorzunehmen. EDF hatte der Behörde drei mögliche Szenarien für die Reparaturen vorgelegt: Das von dem Kraftwerksbetreiber favorisierte Szenario sieht den Einsatz von Robotern für die Präzisionsarbeiten im Inneren der betroffenen Rohrleitungen vor. Die Inbetriebnahme plant EDF weiterhin für Ende 2022.

MBI/map/9.10.2019

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