08.11.2019 - Nicht mit Behörden kooperiert/Polen brummt Engie wegen Nord Stream 2 Strafe auf

Polens Kartellwächter haben der Engie SA eine Geldbuße von 172 Millionen Zloty (40 Millionen Euro) aufgebrummt. Der Konzern habe bei der Überprüfung des Projekts Nord Stream 2 nicht mit den Behörden kooperiert, wird gerügt. Die ehemals als GDF Suez bekannte Gesellschaft habe sich geweigert, Dokumente und Informationen über die mit dem russischen Gaskonzern Gazprom unterzeichneten Verträge zu der Gaspipeline vorzulegen.

Engie hatte neben OMV, Shell, Uniper und Wintershall Dea Finanzierungsvereinbarungen für das Projekt unterzeichnet. Der Konzern will gegen die Entscheidung vorgehen, wie ein Sprecher sagte.

Die polnischen Behörden haben das Vorhaben seit August 2016 geprüft. Das Land behauptet, dass Nord Stream 2 eine Bedrohung für die Energiesicherheit Europas darstelle und dass es die dominante Position von Gazprom auf dem Markt stärken werde.

MBI/DJN/map/8.11.2019

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