09.01.2019 - Hängepartie beendet/Altmaier holt Chef der Wuppertaler Stadtwerke als Energiestaatssekretär

Die monatelange Hängepartie um den fehlenden Energiestaatssekretär ist zu Ende. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) holt den bisherigen Chef der Wuppertaler Stadtwerke, Andreas Feicht, in sein Haus. Feicht wird zum 01. Februar seinen Dienst antreten, wie das Ministerium mitteilte.

"Ich freue mich, dass wir mit Andreas Feicht einen hervorragenden Energieexperten für die Energiewende gewinnen konnten", erklärte Altmaier. Die Ernennung will er auch als Signal an die Städte und Gemeinden verstanden wissen, deren Anliegen bei der Energiewende der CDU-Politiker stärker berücksichtigen will. Feicht ist Vizepräsident Energiewirtschaft des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU).

Wegen unterschiedlicher Ansichten über Energiewende und Klimaschutz war sein Vorgänger, der Grünen-Politiker Rainer Baake, zurückgetreten. Bei der Nachbesetzung handelte sich der Minister Absagen ein. In der Energiewirtschaft und im Bundestag hatte die Vakanz für Kopfschütteln gesorgt. Die Energiewende befindet sich an einem kritischen Punkt, weil die Kosten aus dem Ruder laufen und der Ausbau der Leitungen weit hinter dem Zeitplan liegt. Altmaier war vergangenes Jahr stark in den internationalen Handelsstreit eingebunden.

MBI/DJN/map/9.1.2019

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