06.12.2017 - Windenergie/Siemens Gamesa investiert in Taiwan

Siemens Gamesa arbeitet künftig mit der taiwanischen Hafengesellschaft Taiwan International Ports Corporation (TIPC) bei der Entwicklung von Windenergieprojekten zusammen. Die beiden Unternehmen unterzeichneten eine Absichtserklärung (MoU), um die Eignung des Hafens Taichung für Offshore-Windgeschäfte zu prüfen, wie Siemens Gamesa Renewable Energy mitteilte. Im Rahmen der nicht bindenden Vereinbarung wollen beide Partner die Eignung von Hafengebieten untersuchen, in denen künftig Produktion, Büros und Verschiffung inklusive Lagerung, Vormontage und Verladung am Kai angesiedelt werden können. Ein Zeitrahmen für den Abschluss der Zusammenarbeit wurde nicht festgelegt.

"Wir sind der festen Überzeugung, dass in diesem aufstrebenden Markt ein großes Potenzial für die Stromerzeugung auf dem Meer liegt und möchten diese Entwicklung mit unserer langjährigen Erfahrung als Offshore-Marktführer unterstützen", erklärte Andreas Nauen, CEO Offshore bei Siemens Gamesa. Die Offshore-Windbranche in Taiwan projektiere nach offiziellen Angaben über 10 Gigawatt an Windleistung. Darüber hinaus hat Siemens Gamesa einen Offshore-Bürostandort in Taipeh eröffnet, über den das Unternehmen die Nähe zu seinem wachsenden Kundenstamm im Asia-Pacific-Geschäft außerhalb Chinas verbessern will.

MBI/DJN/aul/6.12.2017

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