09.01.2019 - Elektromobilität/SW Bielefeld führen Bezahlsystem an Ladesäulen ein

Die Stadtwerke Bielefeld führen zum 1. Februar ein Bezahlsystem an ihren Ladesäulen für E-Fahrzeuge ein. Dann müssen die Nutzer öffentlicher Stromtankstellen der Stadtwerke für das Laden ihrer Fahrzeuge entweder einen Vertrag abschließen oder ihr Auto über eine App vertragsfrei aufladen. Wie die Stadtwerke Bielefeld weiter mitteilten, sollen der Strompreis für Vertragskunden an den Ladesäulen 30 Cent je Kilowattstunde betragen.

Bei der vertragslosen Variante haben Kunden für die Kilowattstunde Ladestrom 39 Cent zu entrichten. Die Abrechnung soll unmittelbar nach dem Ladevorgang und für die Stadtwerke Bielefeld anonym erfolgen, so dass das Unternehmen keine kundenbezogenen Informationen erhält. Die Bielefelder kooperieren bei ihren Ladepunkten mit dem Essener Energiekonzern Innogy.

Der Betrieb von Elektroladesäulen bleibe auch weiterhin ein Zuschussgeschäft, erklärte der Geschäftsbereichsleiter Markt und Kunde der Stadtwerke Bielefeld, Holger Mengedodt. Die jetzt von den Stadtwerken eingeführten Preise für den Öko-Ladestrom seien keineswegs kostendeckend, betonte er. Über den reinen Stromverbrauch ließen sich Ladesäulen derzeit nicht refinanzieren. Dennoch kündigte Mengedodt an, dass die Stadtwerke Bielefeld auch im neuen Jahr die Ladeinfrastruktur in Bielefeld ausbauen wollen. Geplant sind demnach rund 20 neue öffentliche Ladesäulen.

MBI/jcl/aul/9.1.2019

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