10.08.2018 - Neugründung/Emonvia soll modulare Ladeinfrastruktur-Lösungen für Unternehmen anbieten

Die ABL Sursum Bayerische Elektrozubehör, der in Nürnberg ansässige regionale Energieversorger N-Ergie und die Münchner Mantro GmbH haben nun offiziell die Emonvia GmbH mit Sitz in München an den Start gebracht. Die Gesellschaft, die jetzt in das Handelsregister eingetragen wurde, soll individuelle, skalierbare und modulare Lösungen für den Aufbau und die intelligente Steuerung von Ladepunkten entwickeln, wie N-Ergie dazu mitteilte. An der Emonvia sind ABL und N-Ergie demnach mit je 45 Prozent beteiligt sowie Mantro mit 10 Prozent.

Die neue Gesellschaft soll Unternehmen, die auf das Zukunftsthema Elektromobilität setzen, umfassende Lösungen anbieten, so die Intention der Gesellschafter. Dabei erstrecke sich das Angebot vom Monitoring über die Abrechnung und Integration des Systems in das vorhandene Fuhrparkmanagement bis zum Last- und Lademanagement für die effiziente und netzanschlussgerechte Steuerung der Ladevorgänge, erläuterte N-Ergie. Die Angebote sollen sich demnach insbesondere an Unternehmen, Organisationen und Behörden richten, bei denen eine größere Anzahl von Ladepunkten geplant und betrieben wird. Dazu zählen etwa Dienstleister mit hohem ortsnahen Mobilitätsbedarf, Parkhaus- bzw. Parkplatzbetreiber sowie Hotels und Gaststätten. Emonvia werde zudem Stadtwerken und Energieversorgern im Rahmen von Dienstleistungen die Möglichkeit bieten, ihre Kunden mit Lösungen rund um die Ladeinfrastruktur vor Ort zu versorgen, kündigte N-Ergie an.

MBI/jcl/map/10.8.2018

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