30.05.2018 - Importpreise steigen um 0,6 Prozent

Die deutschen Einfuhrpreise waren im April um 0,6 Prozent höher als im April 2017. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, stiegen die Importpreise gegenüber dem Vormonat März ebenfalls um 0,6 Prozent. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr war vor allem durch die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie beeinflusst. Energieeinfuhren waren um 13,1 Prozent teurer als im Vorjahr.

Metalle (einschl. Abfälle und Schrott) kosteten 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr und 0,9 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen mit plus 7,9 Prozent (plus 1,4 Prozent gegenüber März). Dagegen lagen insbesondere die Preise für Eisenerze mit minus 18,9 Prozent unter denen des Vorjahresmonats. Walzstahl (unlegiert und legiert) kostete 5,8 Prozent mehr als im Vorjahr und 1,3 Prozent mehr als im März. Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus verteuerten sich zum Vorjahr um 0,9 Prozent und zum Vormonat um 0,4 Prozent.

Chemische und pharmazeutische Erzeugnisse aus dem Ausland kosteten im April 0,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Preisentwicklung bei importierten Primärkunststoffen war unterschiedlich: So verbilligte sich Polyethylen binnen Jahresfrist um 4,8 Prozent, Polypropylen verteuerte sich um 2,1 Prozent und Acrylpolymere waren 5,2 Prozent teurer als im April 2017.

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