08.06.2018 - EU-Kommission ermittelt gegen Styrolmonomer-Einkäufer

Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union, die Styrolmonomere einkaufen, haben am Dienstag im Rahmen von Ermittlungen zu möglichen Verstößen gegen EU-Wettbewerbsrecht unangekündigt einen Besuch von der EU-Kommission bekommen, wie die Behörde am Freitag mitteilte.



Styrolmonomere sind Ausgangsprodukte für eine Reihe von chemischen Erzeugnissen, wie zum Beispiel Kunststoffe, Harze, Gummi und Latex. Diese werden vielfältig verwendet, zum Beispiel für Isolierungen, Verpackungen und vieles mehr.



Unangekündigte Inspektionen sind ein erster Schritt bei Ermittlungen gegen mutmaßliche Wettbewerbsverstöße. Es gibt in der EU keine gesetzliche Frist, innerhalb derer Untersuchungen zu wettbewerbswidrigem Verhalten abgeschlossen werden müssen. Ihre Dauer hängt von einer Reihe von Faktoren ab, unter anderem davon, wie komplex der Fall ist und in welchem Ausmaß die Unternehmen mit der Kommission zusammenarbeiten.

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