27.12.2017 - Einfurhpreise: Kunststoffe teils mit zweistelligen Zuwachsraten

Die Einfuhrpreise waren im November um 2,7 Prozent höher als im November 2016. Laut (Destatis stiegen die Importpreise gegenüber dem Vormonat Oktober um 0,8 Prozent. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr war vor allem durch die Entwicklung bei Energie beeinflusst: Energieeinfuhren waren um 17,3 Prozent teurer als im Vorjahr.

Importierte Vorleistungsgüter kosteten 3,8 Prozent mehr als im November 2016. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise um 0,2 Prozent. Im Vorjahresvergleich verteuerten sich insbesondere Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen mit plus 16,8 Prozent sowie Nicht-Eisen-Metalle und Halbzeug daraus mit plus 8,4 Prozent. Auch die Preise für Rohstoffe wie importierte Eisenerze (plus 15,3 Prozent) und Nicht-Eisen-Metallerze (plus 14,2 Prozent) lagen deutlich über denen des Vorjahres.

Für chemische Grundstoffe mussten Importeure im Schnitt 6,7 Prozent mehr bezahlen. Primärkunststoffe aus dem Ausland kosteten 6,6 Prozent mehr, einzelne Polymere deutlich mehr: So kletterten die Importpreise für Polystyrol um 9,1 Prozent, für Polypropylen um 9,6 Prozent und für Polyamide sogar um 17,2 Prozent in die Höhe.

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