27.09.2019 - BFG: Wasserstände werden wieder fallen

Die Pegelstände der großen Flüsse sind weiter niedrig. In der Woche zwischen dem 19. und 26. September seien die Wasserstände und Abflüsse der Bundeswasserstraßen verbreitet zurückgegangen, wie die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BFG) in Koblenz mitteilte. Besonders niedrige Wasserstände gibt es demnach an Oder, Elbe und Weser. Am Weser-Pegel Intschede (Landkreis Verden) wurde laut der BFG am 21. September mit 4 Zentimeter über dem Pegelnullpunkt der tiefste dort jemals registrierte Wasserstand verzeichnet.

Aber auch Donau und Rhein zeigten nun niedrige Wasserstände und Abflüsse, heißt es weiter. Behinderungen für die Schifffahrt träten hier an den frei fließenden Streckenanschnitten verbreitet auf. Die Regenfälle der vergangenen Tage hätten zwar für etwas Entspannung gesorgt. In der zweiten Hälfte der kommenden Woche deute sich aber eine Wetterberuhigung an und flächenhafte Niederschläge seien dann kaum noch zu erwarten, so dass die Wasserstände in den Flüssen "wieder allenthalben langsam fallen werden", prognostiziert die Behörde.

Im vergangenen Jahr hatte es an den deutschen Binnenwasserstraßen zum Teil rekordtiefe Wasserstände gegeben. Chemie- und Stahlwerke sowie Raffinerien hatten deshalb Probleme bei der Belieferung mit wichtigen Grundstoffen.

kri

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