27.12.2017 - Auftrieb bei Erzeugerpreisen schwächt sich ab

Die gewerblichen Erzeugerpreise sind im November langsamer gestiegen als in den Vormonaten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, lag der Erzeugerpreisindex um 2,5 Prozent höher als im November 2016. Im Oktober und September 2017 hatte die Jahresteuerung bei 2,7 bzw. 3,1 Prozent gelegen. Gegenüber Oktober 2017 stiegen die Preise geringfügig um 0,1 Prozent. Die Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern, die einen Anteil von 31 Prozent am Gesamtindex haben, wirkte sich am stärksten auf die Entwicklung insgesamt aus. Vorleistungsgüter waren im November um 3,3 Prozent teurer als im Vorjahr, sanken jedoch gegenüber dem Vormonat Oktober Preise um 0,1 Prozent.

Metalle kosteten 8,4 Prozent mehr als im Vorjahr, sanken aber gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent. Dabei war Walzstahl im Vorjahresvergleich um 11,9 Prozent teurer (minus 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat), Nicht-Eisenmetalle und deren Halbzeug verteuerten sich um 6,4 Prozent (minus 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat). Chemische Grundstoffe kosteten 4,6 Prozent, Kunststoffe in Primärformen 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Energie war im November um 3,0 Prozent teurer als im Vorjahr. Gegenüber Oktober stiegen die Energiepreise um 0,6 Prozent.

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