10.01.2019 - Viertes Quartal 2018: Takeaway.com steigert Bestellungen signifikant

Der niederländische Online-Essenslieferant Takeaway.com hat im vierten Quartal sowie 2018 die Bestellungen signifikant gesteigert. Für 2019 sieht sich Takeaway.com NV aufgrund von Investitionen in Marke und Logistik und Zukäufen in fünf Ländern inklusive Deutschland gestärkt, teilte das Amsterdamer Unternehmen in einem Trading Update mit.

Am 21. Dezember kaufte ein Konsortium rund um Takeaway.com die drei deutschen Essenslieferdienstes Lieferheld, Pizza.de und Foodora für 930 Millionen Euro dem deutschen Konkurrenten Delivery Hero ab. Die Transaktion soll im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen sein. Zuvor war Takeway.com in Deutschland nur mit der Tochter Lieferando vertreten, der Nr. 1 bei Lieferdiensten in Deutschland. "Das Management sieht immer noch gewaltige Wachstumsmöglichkeiten in Deutschland, wo Online-Essenlieferungen im europäischen Vergleich immer noch wenig verbreitet sind", teilte das Unternehmen mit.

Im vierten Quartal steigerte Takeaway.com die Bestellungen auf 29,9 (19,3) Millionen, nominal ein Anstieg von 55 Prozent, auf vergleichbarer Basis von 30 Prozent. Getrieben war das Wachstum überproportional von Märkten außerhalb von den Niederlanden und Deutschland. Aber erstmals in einem Quartal übertraf die Zahl der Bestellungen in Deutschland die in den Niederlanden. Im Gesamtjahr führte Takeaway.com 93,9 (68,3) Millionen Essensbestellungen aus, nominal ein Anstieg von 38 Prozent, auf vergleichbarer Basis immer noch 30 Prozent.

Takeaway.com ist in zehn europäischen Ländern sowie Israel und Vietnam präsent. Im vierten Quartal baute das Unternehmen den Restaurantlieferdienst Scoober aus, unter anderem in Israel. Takeaway bietet derzeit Restaurantlieferdienste in 38 Städten in 10 Ländern an. "Unser starkes Wachstum hat sich im vierten Quartal fortgesetzt", sagte CEO Jitse Groen. "Investitionen und Zukäufe in Deutschland, Israel, Bulgarien, Rumänien und Schweiz werden unser Geschäft stärken und expandieren." Insgesamt sei das Unternehmen 2018 ein "sehr viel stärkeres" geworden. Die Zahlen für das Gesamtjahr veröffentlicht das an der Euronext Amsterdam notierte Unternehmen am 13. Februar.

MBI/DJN/sru/10.1.2019

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