11.07.2018 - Bayern: 16 Molkereien sprechen sich für Glyphosat-Verzicht aus

Ein Verbot von Glyphosat bei der Acker- und Grünlandbewirtschaftung haben jetzt 16 bayerische Molkereien verankert. Das gab der BUND Naturschutz in Bayern (BN) jetzt als Ergebnis einer entsprechenden Umfrage bekannt. Damit seien diese Molkereien Vorreiter beim Glyphosat-Ausstieg, stellte die Naturschutz-Organisation fest. Glyphosatfreies Zukaufsfutter vereinbarten demnach nur die Bio-Molkereien und drei kleinere Almmolkereien, die keine Fremdfuttermittel zukaufen. Auf die Anfrage des BN antworteten nach Auskunft des Verbandes von 99 kontaktierten bayerischen Molkereien 30. Wegen des Insektensterbens forderte der BN Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber auf, sich für ein schnelleres Verbot von Glyphosat einzusetzen.

Zu den Molkereien, die ihre Milcherzeugerbetriebe zu einem Glyphosatverzicht bei der Wiesen- und Ackerbewirtschaftung verpflichten, gehören laut BN: Alpe Stoffelberg, die Alp‐ und Hofkäserei Rasch Stiefenhofen, die Alpsennerei Höfle Balderschwang, die Alpsennerei Mitterhaus, Anderlbauer, Berchtesgadener Land‐Chiemgau, Berglandmilch, Schärdinger Molkereiprodukte (Rotthalmünster), Dorfkäserei Hubert Stadler, Gebr. Baldauf, Lindenberg/Allgäu, die Goldsteig Käsereien, die MVS Milchvermarktung Sternenfair, die Naturkäserei Tegernseerland, die Rottaler Milchwerke/ Berglandmilch Wels/Österreich, die Schaukäserei Ammergauer Alpen, die Töpfer GmbH und die Walder Käskuche.

MBI/12/jc/ssc/11.7.2018

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