12.01.2018 - Werbung für Agrarprodukte: EU stockt Etat für Förderkampagnen auf

Werbe- und Informationskampagnen für EU-Agrarprodukte und Lebensmittel können in diesem mit 169 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt kofinanziert werden. Das sei eine Aufstockung der Förderung um 27 Millionen Euro, teilte die EU-Kommission am Freitag mit. Verschiedene Organisationen, die für Absatzförderung zuständig sind, darunter Berufsverbände und Erzeugerorganisationen, können bis zum 12. April Vorschläge für Kampagnen einreichen und sich um Förderung bewerben.

"Im letzten Jahr lagen die Anträge für Programme zur Förderung des Absatzes von Agrarerzeugnissen und Lebensmitteln beinahe um das Zehnfache über den verfügbaren Mittel", erklärte Landwirtschaftskommissar Phil Hogan. Die Kampagnen hätten weltweit oftmals "erfolgreich Türen geöffnet."

Zwei Drittel der verfügbaren Mittel sind für die Förderung des Absatzes von EU-Lebensmittelerzeugnissen in Nicht-EU-Ländern vorgesehen, insbesondere dort, wo die Kommission große Exportchancen sieht, wie etwa Kanada, Japan, China, Mexiko und Kolumbien. Bei Programmen innerhalb der EU sollte der Schwerpunkt darauf liegen, die Verbraucher über die verschiedenen EU-Qualitätsregelungen und über Logos für geografische Herkunftsangaben und Bio-Erzeugnisse aufzuklären. Spezielle Unterstützung gibt es für Programme zur Förderung einer nachhaltigen Schaf- und Ziegenhaltung, zur Förderung einer gesunden Ernährung und zur Steigerung des Konsums von Obst und Gemüse.

MBI/fra/12.1.2018

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