09.01.2018 - US-Steuerreform: Trump sieht "historische" Erleichterung für Farmer

Die Folgen der jüngst beschlossenen US-Steuerreform sollen auch für die Agrarwirtschaft segensreich sein. Zumindest hat US-Präsident Donald Trump sein agrarwirtschaftliches Publikum auf der Konferenz des Dachverbandes der US-Bauernverbände, der American Farm Bureau Federation, darauf eingeschworen. Er betonte, dass die Steuersenkungen eine "historische Erleichterung" für Farmer und ein "Ende der steuerlichen Ungerechtigkeit" bedeuten würde. Auch würden bürokratische Regularien vereinfacht, die in ihrer bisherigen Form den Farmern als ein "Angriff auf ihre Art zu leben" vorkommen muss. Wichtig war es für Trump auch hervorzuheben, dass er sich sehr intensiv für den Breitbandausbau in ländlichen Gebieten einsetzen werde.

Auch US-Agrarminister Sonny Perdue hob bei der Veranstaltung die Wohltaten des Präsidenten für die Agrarwirtschaft hervor. Als Beispiel brachte er Handelsverbesserungen mit China, denn China habe wieder den Import von US-Rindfleisch und Reis erlaubt, hieß es von Perdue. Gleichzeitig versuchte der Minister die Bedenken der Konferenzteilnehmer im Hinblick auf das von den USA aufgekündigte Handelsabkommen Nafta zu zerstreuen. Stattdessen rechnete Perdue vor, dass die Zurücknahme einiger "dummer" Regularien in der Agrarwirtschaft Einsparungen von rund 56 Millionen US-Dollar jährlich bedeuten würde.

MBI/DJN/ssc/9.1.2018

Weitere Plattformen der MBI Infosource