08.11.2018 - Rückgang in Deutschland: Baywa profitiert von internationalem Handelsgeschäft

Die Baywa AG sieht sich nach den auch von der Trockenheit in Deutschland geprägten ersten neun Monaten im Plan bei ihren Zielen. Mit Blick auf die positive Entwicklung im Segment Bau sowie eingeplanten Erlösen aus dem Verkauf von Solar- und Windparks bekräftigte die im SDAX notierte Gesellschaft ihre Jahresprognose.

Demnach will das Münchener Unternehmen 2018 ein Konzernergebnis (EBIT) auf Vorjahresniveau erreichen. Der Sondereffekt des Vorjahres von rund 20 Millionen Euro aus dem Verkauf der Konzernzentrale soll operativ mindestens ausgeglichen werden. Zum Erreichen des Ziels soll die Veräußerung von Solar- und Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 450 Megawatt im vierten Quartal beitragen.

Nach den ersten neun Monaten stieg der Umsatz auf 12,2 von 12,0 Milliarden Euro. Das EBIT lag mit 28,3 Millionen Euro erwartungsgemäß deutlich unter Vorjahr (90,3 Millionen Euro). Die Projektverkäufe im Geschäftsfeld Regenerative Energien lägen wie geplant noch nicht auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums, hieß es.

Vorstandsvorsitzender Klaus Josef Lutz zeigte sich zufrieden: Das internationale Handelsgeschäft mit Getreide und Ölsaaten sowie das Landtechnikgeschäft in Deutschland und Österreich seien sehr gut gelaufen. Die Rückgänge im deutschen Agrargeschäft konnten aufgrund dieser positiven Entwicklung auf internationaler Ebene überkompensiert werden.

MBI/DJN/ssc/8.11.2018

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