14.09.2018 - Hilfen für US-Farmer: USDA-Chefökonom verteidigt Auszahlungskriterien

Das US-Landwirtschaftsministerium USDA plant, die Landwirte, die unter den jüngsten Handelskonflikten und Vergeltungszöllen leiden, mit Zahlungen in Milliardenhöhe zu unterstützen (MBI berichtete). Nun hat USDA-Chefökonom Rob Johansson die Auszahlungskriterien verteidigt. Die vom Ministerium im August angekündigten Zahlungsraten basieren auf "Bruttoschäden" und nicht auf Preisen, wie Johansson bei einer Anhörung des Landwirtschaftsausschusses im US-Senat erklärte. Das komme den Produzenten von Agrarrohstoffen zugute, die größere Mengen in Länder wie China exportieren, insbesondere Sojabohnen.

Zuvor hatte es Kritik von Abgeordneten gegeben, weil die Baumwollproduzenten für ihre Produkte 277 Millionen US-Dollar an Hilfen erhalten sollen - trotz hoher Preise und Prognosen, dass diese noch weiter steigen werden. Eine mögliche zweite Auszahlungsrunde könnte andere Faktoren wie Preise und regionale Effekte berücksichtigen, sagte Johansson nun.

MBI/DJN/sru/ssc/14.9.2018

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