03.12.2018 - Bis Weihnachten: K+S sieht Kaliproduktion im Werk Werra gesichert

Der Düngemittel- und Salzehersteller K+S sieht die Kaliproduktion im Werk Werra trotz anhaltender Trockenheit zumindest bis Weihnachten gesichert. Entsorgungsbedingte Produktionsunterbrechungen seien bei weiter extremer Trockenheit nur noch über die Feiertage bis zum 1. Januar 2019 zu erwarten, teilte das Kasseler Unternehmen mit.

Das Ergebnis würde dadurch um maximal 15 Millionen Euro gedrückt. Das operative Ergebnis EBITDA 2018 sieht die im MDAX notierte Gesellschaft weiter in der Mitte November auf 570 bis 630 Millionen Euro gesenkten Spanne. Dafür muss das Auftausalzgeschäft im Dezember durchschnittlich ausfallen.

Im ersten Quartal seien weitere Stillstände der Kaliproduktion im Werk Werra selbst bei anhaltender Trockenheit unwahrscheinlich, hieß es weiter. K+S stützt die Erwartung auf den Abbau der Bestände in den Pufferspeichern. Ab Frühsommer 2019 will K+S in der Lage sein, die temporären Speicherkapazitäten für Salzabwässer vor Ort um weitere bis zu 400.000 Kubikmeter auf insgesamt bis zu 1 Million Kubikmeter zu steigern.

MBI/DJN/ssc/3.12.2018

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