07.02.2018 - Genussmittel und Getränke - Sparmaßnahmen angekündigt: Carlsberg von Abschreibung bei Baltika belastet

Die dänische Brauerei Carlsberg AS hat aufgrund einer hohen Abschreibung auf die Marke Baltika 2017 einen Einbruch des Nettogewinns um 72 Prozent verzeichnet. Das Unternehmen verstärkt deshalb die Sparmaßnahmen. Operativ legte Carlsberg zu. Der Nettogewinn betrug 1,26 nach 4,49 Milliarden dänischen Kronen, umgerechnet 169 Millionen Euro. Von Factset befragte Analysten hatten mit einem Ergebnis von 4,98 Milliarden Kronen gerechnet. Laut Carlsberg war eine Wertminderung der Marke Baltika von 4,8 Milliarden Kronen für den Gewinnrückgang ausschlaggebend.

Die Umsätze sanken um 1,3 Prozent auf 61,81 Milliarden Kronen. Der operative Gewinn stieg auf organischer Basis um 8,4 Prozent auf 8,88 Milliarden Kronen. Dies lag somit im Rahmen des Ziels, organisch um 7 bis 8 Prozent zu wachsen. Vor allem aufgrund schwieriger Bedingungen in Russland sank der Getränkeabsatz auf organischer Basis um 2 Prozent.

Für 2018 rechnet Carlsberg mit einem organischen Wachstum des operativen Gewinns im mittleren einstelligen Prozentbereich. Dabei will das Unternehmen effizienter werden, entsprechende Maßnahmen sollen nun 2,3 statt 2 Milliarden Kronen bringen.

MBI/DJN/ssc/7.2.2018

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