04.01.2018 - Genussmittel und Getränke - Sachsen: Zweitbeste Zuckerrübenerträge seit 1991 eingefahren

In Sachsen haben Landwirte im vergangenen Jahr 809 Dezitonnen Zuckerrüben je Hektar und 454 Dezitonnen Kartoffeln je Hektar geerntet. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz jetzt mitteilte, waren das die jeweils zweitbesten Hektarerträge seit dem Jahr 1991. Zur besseren Einordnung: Im Rekordjahr 2014 lagen die Erträge bei 845,7 Dezitonnen je Hektar für Zuckerrüben und 488,7 Dezitonnen je Hektar für Kartoffeln. Die Ernteerträge bei diesen Hackfrüchten stiegen im Vergleich zu 2016 um 96 Dezitonnen je Hektar bei den Zuckerrüben und um 31 Dezitonnen je Hektar bei Kartoffeln.

Insgesamt fuhren die Landwirte in Sachsen im vorigen Jahr eine Rekorderntemenge von knapp 1,28 Millionen Tonnen Rüben ein. Das waren 375.000 Tonnen mehr als im Vorjahr. Dazu trug auch bei, dass die sächsische Zuckerrübenanbaufläche 2017 mit 15.800 Hektar im Vorjahresvergleich um 3.100 Hektar bzw. 25 Prozent größer ausfiel. Die Ausdehnung der Zuckerrübenfläche und die sehr hohen Hektarerträge führten dann zu der außergewöhnlich guten Erntemenge. Bundesweit machte der sächsische Anteil an der deutschen Zuckerrübenanbaufläche 3,9 Prozent aus.

MBI/12/jc/ssc/3.1.2018

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