25.01.2018 - Genussmittel und Getränke - Erstes Halbjahr: Diageo steigert Gewinn und erwartet niedrigere Steuerquote

Der Spirituosenhersteller Diageo hat in den ersten sechs Monaten den Gewinn überproportional zum Umsatz gesteigert und den Ausblick für das Geschäftsjahr 2017/18 per Ende Juni bekräftigt. Wegen der US-Steuerreform rechnet der Hersteller von Spirituosen wie Whisky der Marke Johnnie Walker nun mit einer leicht niedrigeren Steuerquote.

In den ersten sechs Monaten steigerte die Diageo plc den Vorsteuergewinn um 6,2 Prozent auf 2,2 Milliarden britische Britische Pfund (rund 2,6 Milliarden Euro) von 2,07 Milliarden. Der Nettoumsatz stieg um 1,7 Prozent auf 6,53 Milliarden Pfund. Bei Scotch, auf den rund 27 Prozent von Diageos Nettoumsatz entfallen, betrug der Umsatzanstieg 3 Prozent.

Das im FTSE 100 gelistete Unternehmen erhöhte die Zwischendividende für den Zeitraum um 5 Prozent auf 24,90 Pence von zuvor 23,70.

Die Steuerquote im Berichtszeitraum betrug 19,8 Prozent, verglichen mit 20,9 Prozent im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Diageo nun eine Steuerquote von 20 Prozent, bisher wurden 21 Prozent geschätzt.

Den Ausblick für das Geschäftsjahr bekräftigte Vorstandschef Ivan Menezes. Auf Dreijahressicht erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen prozentualen Bereich und eine Verbesserung der organischen operativen Gewinnmarge um 175 Basispunkte.

MBI/DJN/map/25.1.2018

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