12.02.2018 - Genussmittel und Getränke - Bierabsatz um 3 Prozent gestiegen: Heineken warnt vor volatilen Bedingungen

Der niederländische Brauereikonzern Heineken hat seinen Umsatz und Gewinn 2017 gesteigert. In das laufenden Jahre blickt die Heineken NV indes vorsichtig: Die wirtschaftlichen Bedingungen dürften volatil bleiben, warnte der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt. Der Nettogewinn stieg auf 1,94 Milliarden von 1,54 Milliarden Euro. Der von Heineken als Kennziffer präferierte operative Gewinn vor Sondereffekten und Amortisierungen legte auf 3,76 Milliarden Euro zu, von 3,54 Milliarden im Vorjahr. Die operative Marge verbesserte sich auf 17,2 von 17 Prozent. Der Umsatz wuchs auf 21,89 Milliarden von 20,79 Milliarden Euro. Der Bierabsatz stieg konzernweit um 3 Prozent. Dazu trugen alle Regionen bei, wie Heineken mitteilte

Der in Amsterdam börsennotierte Konzern erhöhte seine Schlussdividende auf 0,93 Euro je Aktie, von 0,82 Euro im Jahr 2016. Damit werden insgesamt 1,47 Euro je Anteil ausgeschüttet, nach 1,34 Euro im Vorjahr. Heineken erwartet 2018 einen im Vergleich zu 2017 negativen Einfluss von Währungseffekten. Die operative Marge soll um rund 25 Basispunkte steigen. Der Konzern geht von einem effektiven Konzernsteuersatz von rund 28 Prozent aus, gegenüber 27,6 Prozent im vergangenen Jahr.

MBI/DJN/ssc/12.2.2018

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